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Bernard Cornwells Vater war kanadischer Militärflieger, seine Mutter gehörte zur Britischen Air Force. Er wurde zur Adoption freigegeben und wuchs bei einer Familie von christlichen   Fundamentalisten in England auf. Cornwell studierte Geschichte an der London University, arbeitete als Lehrer und ging dann zur BBC. Dort arbeitete er zehn Jahre in der Fernsehabteilung. In Belfast lernte er seine jetzige Ehefrau Judy kennen, eine US-Amerikanerin. 1980 wanderte das Paar in die USA aus. Dort verweigerte man Cornwell die Greencard, die ihm die Ausübung eines Berufs gestattet hätte. So begann er unter dem Namen Bernard Cornwell Romane zu schreiben, da er dafür keine Arbeitserlaubnis benötigte.

Cornwell gelang  der schriftstellerische Durchbruch mit den Abenteuern von Richard Sharpe, einem britischen Soldaten in den napoleonischen Kriegen. Diese Serie umfasst mittlerweile über zwanzig Bücher und wird ständig erweitert. Ein Teil der Romane wurde in mehreren Fernsehfilmen umgesetzt mit Sean Bean als Richard Sharpe und mit Torsten Michaelis als deutscher Synchronsprecher für Sean Bean.

Darüber hinaus schrieb er weitere Romanserien sowie einzelne Roman mit größtenteils historischen Inhalten.

In den USA und England feierte Cornwell bereits Triumphe mit einer Romanserie über die napoleonischen Kriege, die einen ähnlichen Kultstatus haben wie die "Hornblower"-Serie. In Deutschland wurde er vor allem bekannt durch seine Artus-Trilogie.

Durch sein Studium hat er sich ein umfangreiches historisches Wissen angeeignet und gilt im englischen Sprachraum seit langem als der unangefochtene König des historischen Romans, geschätzt von Lesern wie auch – bei Autoren historischer Romane eher selten – von Historikern. Seine Werke wurden in über 20 Sprachen übersetzt – Gesamtauflage: mehr als 15 Millionen.